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Wahlkampf ist immer und nie

Oft wurde ich in den vergangenen Tagen und Wochen gefragt, warum ich jetzt schon tagein, tagaus unterwegs bin, um meine Flyer unters Volk zu bringen und für mich und die SPD zu werben.

Zwei Dinge sind für mich klar: Viele Bürgerinnen und Bürger wollen nicht erst in den Wochen vor einer Wahl alle paar Meter in einer Fußgängerzone eine andere Partei zu Gesicht bekommen und jeden Tag andere Wahlwerbung im Briefkasten vorfinden und diese wenige Sekunden später wieder in den vollen Papiermülleimer stopfen. Außerdem hat ein Großteil der Bürger einen klassischen Wahlkampf satt mit gegenseitigen Vorwürfen, Niedermachen und Erklären, was die andere Seite in der Vergangenheit falsch gemacht hat.

Mein Weg ist deshalb folgender: Ich will nicht erst in den Wochen vor einer Wahl erreichbar, ansprechbar und auf der Straße präsent sein, sondern in den Jahren zwischen den Wahlen („immer“). Eine gute Arbeit im Parlament dringt nicht immer nach draußen, aber ich will immer wieder viel Energie darin einsetzen, welche Politik ich in der vergangenen Zeit betrieben habe und welche Ziele und Projekte für die kommende Zeit anstehen. Nur so können die Bürgerinnen und Bürger kontinuierlich erkennen, was es bedeutet, Politik zu betreiben. Ich will positiv zeigen, was ich verändern will und dabei konstruktive Vorschläge machen!

Und: In den Tagen und Wochen vor einer Wahl gibt es selten die Möglichkeit, sich auch einmal ausführlich mit einzelnen Leuten zu Themen auszutauschen. Jetzt gibt es diese Möglichkeit aber und deshalb bleibe ich bei meinem eingeschlagenen Weg. Ich bin mir sicher, dass viele Bürgerinnen und Bürger es anerkennen und schätzen, wenn man den klassischen Wahlkampf einmal beiseiteschiebt („nie“) und stattdessen tagein, tagaus, jahrein, jahraus, mit ihnen in Kontakt bleibt.

Ich werde auch in den kommenden Wochen um 6 Uhr in der früh an den Bahnhöfen stehen, nachmittags Haustürverteilungen machen, abends thematische Veranstaltungen organisieren, mein Informationsmaterial verteilen, ansprechbar sein und mein Motto unters Volk bringen: „Anpacken statt granteln“.

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