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Neujahrsempfang der SPD Gilching mit Andre Hartmann

Einen netten Bericht über den Neujahrsempfang mit Andre Hartmann hat mein Vorstandskollege bei der Gilchinger SPD, Daniel Büttrich, verfasst:

Alle Jahre wieder lädt die SPD Gilching im Januar zu einem Neujahrsempfang ein. Im letzten Jahr trat der Satiriker und ehemalige Münchner Oberbürgermeister Christian Ude als Lachtherapeut für das überwiegend sozialdemokratische Publikum auf. Dieses Mal übernahm sein ehemaliges Nockherberg-Double Andre Hartmann diese Aufgabe. 120 begeisterte Zuschauer im Neuen Rathaus in Gilching sowie am Ende des Abends laut Andre Hartmann sogar 82 Millionen Zuhörer, also ganz Deutschland, an den Radiogeräten erlebten eine abwechslungsreiche Veranstaltung. Sie stand unter dem Motto: Politik darf auch unterhaltsam sein und Spaß machen. Das zweite Credo war: „Eine Stimme für Vernunft“.

Bevor Andre Hartmann mit seiner Bühnenshow „Radio Aktiv“ Lachkrämpfe im Publikum auslöste, sprachen die SPD-Kreisvorsitzende Julia Ney, Gilchings Bürgermeister Manfred Walter, die Landtagsabgeordnete Kathrin Sonnenholzner und nicht zuletzt der junge Hoffnungsträger der SPD, Ortsvereinsvorsitzender und Bundestagskandidat Christian Winklmeier einleitende Worte. Aufbruchstimmung breitete sich aus, als die Rede auf Christian Winklmeier kam, den Julia Ney und Kathrin Sonnenholzner als ambitionierten Jungpolitiker mit für eine politische Laufbahn bestens geeigneten Eigenschaften wie Standhaftigkeit, Belastbarkeit, Intelligenz und enorme rhetorische Fertigkeiten lobten. Bürgermeister Manfred Walter stellte kurz die aktuellen Projekte, Entwicklungen und Aufgaben der Gemeinde  vor und würdigte den Veranstaltungsort, das Neue Rathaus. Seine Freude auf die bevorstehende Bühnenperformance war spürbar. Moderator Christian Winklmeier ging auf das aktuelle Ereignis der Nominierung des Kanzlerkandidaten ein. Er äußerte die berechtigte Hoffnung, dass mit dem erfahrenen Europapolitiker Martin Schulz zusätzlicher Schwung in den Bundestagswahlkampf der SPD einziehen möge. Gleichzeitig äußerte er Respekt für die Entscheidung von Sigmar Gabriel, der im Dienst der Partei handelte und dem in Umfragen sehr beliebten Martin Schulz den Vortritt ließ.

Daraufhin betrat Andre Hartmann die Bühne, jedoch nicht alleine. Im Laufe des als Radiosendung konzipierten Programms traten Udo Lindenberg, Falco, Grönemeyer, Hans Moser, Franz Beckenbauer, Inge Meysel und viele andere Prominente singend auf, begleitet von Andre Hartmann am Klavier. Zwischendurch wurden immer wieder Christian Ude und Gerhard Schröder, direkt zugeschaltet aus Moskau, eingespielt. Der ehemalige Bürgermeister Christian Ude begrüßte in altvertrautem Stil die „lieben Bürgerinnen und Bürger“ und erging sich in präzise gesprochenen, langen Abhandlungen, während er im selben Atemzug gelobte sich kurz zu fassen. Nachdem Gerhard Schröder von seiner Männerfreundschaft mit Wladimir Putin sprach, meldete sich ein offensichtlich angetrunkener Gilchinger Bürger zu Wort, amüsant dargestellt vom Stimmenimitator Hartmann. Er fragte, ob Hartmann außer Schröder noch jemanden nachmachen könne und forderte diesen schließlich auf, „den Merkel“ oder wenigstens „dem Merkel sei Frau“ nachzumachen.

Das Potpourri brachte zeitweise den ganzen Saal zum Prusten. Zuschauer durften sich in die fiktive Radiosendung einwählen und ihre Musikwünsche äußern. Von „Hoch auf dem gelben Wagen“ über Franz Beckenbauers „Gute Freunde kann niemand trennen“ bis hin zu „Resi, ich hol dich mit meinem Traktor ab“ ging die musikalische Reise. Hartmann präsentierte am Klavier erstaunliche, völlig neue Erkenntnisse, als er die Ursprünge der gewünschten Lieder aufzeigte. Dass bekannte deutsche Songs eigentlich in China, Russland oder Griechenland entstanden sind verdutzte nicht wenige im Publikum. Andre Hartmann begeisterte auch als mehrsprachiger Stimmenimitator.

Nicht zu kurz kam freilich auch die Promotion für die Hauptperson Nr. 2, Christian Winklmeier, dessen Namen möglichst oft in sein Programm einzubauen sich Andre Hartmann vorgenommen hatte. Tatsächlich tauchte „der Kandidat“ Winklmeier ein ums andere Mal in den gesungenen und gesprochenen Texten auf, beispielsweise in Falco „Kommissar“ als „der Kandidat geht um“.

Zum Schluss gab es langanhaltenden Applaus.  Ein toller Abend! Wer es nicht geglaubt hatte, der hatte es nun mit eigenen Augen gesehen: Politik kann auch lustig sein und unterhalten.

 

Daniel Büttrich

(SPD Ortsverein Gilching)

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